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Sinus Iridum und Plato

Sinus Iridum und Plato

Sinus Iridum und Plato am 23.05.2010.

Kommentar:

Sinus Iridum ist durch einen Einschlag entstanden. Fast die Hälfte des Ringwalls Montes Jura, sowie das gesamte Kraterbecken ist mit Lava überflutet, daher erscheint es wie eine Ausbuchtung von Mare Imbrium.
Sinus Iridum, auch die Regenbogenbucht genannt, ist eine riesige Wallebene von 260 km Durchmesser. Sie endet im Süden mit Promontorium Heraclides und im Norden mit Promontorium Laplace. Der Ringwall selbst wird Montes Jura genannt.

Bei einem Mondalter von etwa 10 Tagen (bei zunehmendem Mond) verläuft der Terminator (hell-dunkel-Grenze) durch das Sinus Iridum hindurch.
Die Hälfte des Kraterbodens liegt im Schatten, jedoch wird bereits die bogenförmige hohe linke Kraterwand von der Sonne beleuchtet. Der helle Gebirgsbogen ragt also in den Himmel hinaus. Diese besondere Beleuchtungssituation nennt sich dann "goldener Henkel".

Aufnahmedaten:

Objekt:  Sinus Iridum und Plato
Teleskop/Optik:  Celestron C8, 2000mm bei f/10
Montierung:  Vixen SP-DX mit Steuerung DMD-3
Kamera:  ImagingSource DMK21AU04.AS mit 60 fps
Filter:  Baader CCD Rot-Filter
Belichtungsdaten:  Mosaik aus drei Teilen. 500 Bilder genutzt von 1000 Bildern
Datum/Uhrzeit:  15.10.2009, 19:06 Uhr MESZ
Aufnahmeort:  Hannover, Deutschland
Bearbeitung:  AVI-Stack 1.8, Registax 5, iMerge 1.2 und Gimp 2.6
Bemerkung:  Die Aufnahmebedingungen waren leider nicht ganz so gut.
 Das Gebiet von Sinus Iridum und Plato ist trotzdem eines der schönste Stellen auf dem Mond.