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Messier 97

Messier 97: Der Eulennebel.

Kommentar:

Der planetarische Nebel Messier 97 bzw. NGC 3587 wird auch Eulennebel genannt. Seinen Namen verdankt er 2 kreisrunden dunklen Partien, die man mit den Augen einer Eule vergleichen kann. Man findet ihn im Sternbild des Großer Bären und er ist einer von vielen tausend planetarischen Nebeln in unserer Milchstraße.
Er hat die Abmessungen von 3,4' × 3,3' und eine scheinbare Helligkeit von +9,9 magmag: Die scheinbare Helligkeit bzw. Magnitude (kurz „mag“) gibt an, wie hell ein Himmelskörper einem Beobachter auf der Erde erscheint. Der Himmelskörper ist umso dunkler, je größer der mag-Wert ist. Beispiel: Polarstern = +1,97 mag..

Am Ende des Lebenszyklus eines nicht sehr massereichen roten Riesensterns wird das außenliegende Gas abgestoßen und der innere Kern freigelegt. Dieser innere Kern wird zum Zentralstern, der durch seine Strahlung die mehr oder weniger ringförmige Gashülle, also den "planetarischen Nebel", zum Leuchten anregt.

Der Name "planetarischer Nebel" kommt aus dem 18. Jahrhundert und ist irreführend, denn solche Nebel haben nichts mit Planeten zu tun. Die Bezeichnung stammt daher, da sie im Teleskop meist rund und grünlich erscheinen wie ferne Gasplaneten.

Der Zentralstern von M97 hat eine scheinbare Helligkeit von 16 magmag: Die scheinbare Helligkeit bzw. Magnitude (kurz „mag“) gibt an, wie hell ein Himmelskörper einem Beobachter auf der Erde erscheint. Der Himmelskörper ist umso dunkler, je größer der mag-Wert ist. Beispiel: Polarstern = +1,97 mag.. Die von ihm ausgestoßene Hülle hat einen Durchmesser von etwa 2 Lichtjahren und sie dehnt sich weiter aus. Nach einer Zeit von ca. 100.000 Jahren hat sich das Gas so weit ausgedehnt und verdünnt, das es nicht mehr vom Zentralstern zum Leuchten angeregt werden kann. Der planetarische Nebel wird dann unsichtbar.

Aufnahmedaten:

Objekt:  Messier 97 der Eulennebel
Teleskop/Optik:  Celestron C8, 1250 mm bei f/6.3 mit Celestron Focal Reducer
Montierung:  Vixen SP-DX mit Steuerung DMD-3
Kamera:  Canon EOS 40Da bei 1600 ASA
Filter:  IDAS LPS P2 Clip-Filter
Belichtungszeit:  23 Minuten (40 x 35 Sek) inkl. Dunkel- und Biasbilder
Datum/Uhrzeit:  14.04.2010, 00:36 Uhr MESZ
Aufnahmeort:  Hannover, Deutschland
Bearbeitung:  DeepSkyStacker, PixInsightLE, Fitswork, Gimp
Bemerkung:  Im Teleskop erscheint der Eulennebel als lichtschwache blasse Nebelscheibe ohne Details.
 Es war schwer Ihn im Stadthimmel ohne Goto-Steuerung zu finden.
 Aber manchmal hat man eben Glück.