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Messier 27

Der große Hantelnebel (bzw. Messier 27 oder NGC 6853).

Kommentar:

M27 ist nach NGC 7293 (Helixnebel) der hellste planetarische Nebelplanetarischer Nebel: Ein planetarischer Nebel ist ein astronomisches Objekt und besteht aus einer Hülle aus Gas und Plasma, das von einem alten Stern am Ende seiner Entwicklung abgestoßen wird.
Der Name ist historisch bedingt und irreführend, denn solche Nebel haben nichts mit Planeten zu tun. Die Bezeichnung stammt daher, dass sie im Teleskop meist rund und grünlich erscheinen wie ferne Gasplaneten.
. (PN). Er ist ca. 1150 Lj. von uns entfernt und befindet sich im Sternbild Fuchs (Vulpecula).
Der Zentralstern ist ein weißer Zwerg mit der Helligkeit von 13,5 mag. Er ist verantwortlich für die Ionisation und somit des leuchtens des PN. Der Nebel dehnt sich mit 6,8 Bogensekunden pro Jahrhundert aus.

Der Hantelnebel wurde von Charles Messier am 12. Juli 1764, als erster planetarischer Nebel überhaupt, entdeckt. Den Namen "Hantelnebel" hat er aber erst von Sir William Herschel wegen seiner länglichen Form erhalten.

Aufnahmedaten:

Objekt:  Messier 27, der große Hantelnebel
Teleskop/Optik:  Celestron C8, 2000 mm bei f/10
Montierung:  Vixen SP-DX mit Steuerung DMD-3
Kamera:  Canon EOS 40Da bei 1600 ASA
Filter:  IDAS LPS P2 Clip-Filter
Belichtungszeit:  28,8 Minuten (16 x 50s, 31 x 30s) inkl. Dunkelbilder
Datum/Uhrzeit:  16.07.2010, 02:45 Uhr MESZ
Aufnahmeort:  Hannover, Deutschland
Bearbeitung:  DeepSkyStacker, PixInsightLE, Fitswork, Gimp
Bemerkung:  Eine laue Sommernacht bei 17 Grad. Die Nachtleuchtenden Wolken sind
 gerade verschwunden, so konnte ich die klare Nacht weiter nutzen.